Wie in den letzten Jahren zuvor, werden wir am Sonntag, den 3.04.2016 (dritte Sonntag der Fastenzeit – Tag des Heiligen Kreuzes) eine Wahlfahrt nach Limburg machen um das Heilige Kreuz zu verehren. Der Gottesdienst fängt um 14.30 Uhr an und wird zusammen mit allen orthodoxen Christen gefeiert.

  

Am Sonntag, dem sechsten Dezember, hat die rumänisch orthodoxe Hl. Nikolaus Kirchengemeinde in Offenbach am Main ihr 40. Kirchenfest gefeiert, dieses Jahr, durch einen glücklichen Zufall, genau am Tag des Heiligen Nikolaus. Der Erzbischof und Metropolit Serafim Joanta hat zusammen mit Erzpriester Stefan Anghel, Hauptsekretär Diakon Dumitru Dura und Erzdiakon Gavriil Gemanaru,  in der Gegenwart einer großen Anzahl Gläubiger aus der ganzen Region, die Heilige Liturgie gefeiert.

Am Ende des Gottesdienstes hielt der Metropolit Serafim ein reichhaltiges Lehr Wort, stark gebunden an die heutigen Realitäten. Er regte die Gläubigen an die Lehren des Heiligen Nikolaus zu nutzen und sein Vorbild von Liebe und Barmherzigkeit in ihr eigenes Leben anzuwenden.

Die Kinder, die zusammen mit der Gemeinde groß geworden sind, manche von ihnen schon Studenten, haben mit schönen traditionellen Weihnachtslieder den Gesang bereichert. Der junge Musiker Tudor Andrei, der aus Wien besonders angereist war, hat mit einer Auswahl an rumänischen Geigenstücken das Fest gekrönt.

Die Agape hat im neu eröffneten Gemeindesaal stattgefunden. Dort wurde das Totengedenken abgehalten und im Anschluss daran wurde ein künstlerisches Programm vorgestellt. Das Programm wurde von den Jugendlichen der rumänischen Schule und ATORG Offenbach/Frankfurt ausgetragen, die festlich in traditionellen Trachten gekleidet waren.

Die feierliche Stimmung markierte den Höhepunkt des 40 jährigen Bestehens der Hl. Nikolaus Kirchengemeinde.

 

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 Am Samstag Abend, den 20 Februar, hat der Metropolit Serafim in der Kirchengemeinde Offenbach die Vesper gefeiert. Der Gottesdienst (Vesper ergänzt mit Totengedenken) wurde von einem geistlicher Abend gefolgt. Mehr als drei Stunden lang haben die anwesenden Gläubigen (fast 60 Personen) aktiv an der Diskussion teilgenommen. Durch die gestellten Fragen wurden mehrere Themen angesprochen, die der Metropolit Serafim im Einzelnen geantwortet hat.

 

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Auf der Einladung des Metropoliten Serafim hat Vater Sabin Voda zusammen mit fünf Begleitern eine Kopie der Ikone der Mutter Gottes Pantanassa aus Alba-Iulia nach Deutschland mitgebracht. Die Ikone war in der rumänisch orthodoxen Hl. Nikolaus Kirchengemeinde zwischen 21-23 November.

Am Samstagabend wurde die Ikone der Pantanassa mit großer Freude von vielen Gläubigen empfangen. Während Hymnen zur Widmung der Gottesgebärerin und Glockenläuten ertönten wurde die Ikone in die Mitte der Kirche gesetzt. Die Nachtwache wurde mit dem Paraklesis der Mutter Gottes fortgesetzt. Am nächsten Tag wurde in der Gegenwart einer großen Anzahl von Gläubigen die Krankensalbung und die Heilige Liturgie gefeiert. Am Ende hielt Vater Sabin Voda ein Lehr Wort und erzählte die Geschichte der Ikone Pantanassa. Das Original befindet sich im Kloster Vatopedi auf dem Berg Athos und hat bereits zahlreiche Wunder gewirkt.

 

 

   

 

 

 

  

Diese Wunder wirkende Ikone der Gottesgebärerin  ist eine tragbare Holzikone aus dem siebzehnte Jahrhundert, die von der Gemeinde Avva Josef Vatopedinus aus Nea Skiti ins Vatopedi-Kloster gebracht wurde. Die Ikone befindet sich auf dem linken Ständer der großen Kirche. Der erste Beweis, dass diese Ikone eine besondere Gnade hat, war das folgende Erlebnis:

Eines Tages tritt ein junger Mann aus Zypern in der Kirche ein, um die Ikone zu sehen. Während er auf die Ikone zugeht, Avva Josef sieht plötzlich, dass das Gesicht der Mutter Gottes strahlt. Im gleichen Moment wirft eine unsichtbare Kraft den jungen Mann auf dem Boden.  Sobald er sich erholt hatte, hat er mit Tränen den Mönchen gebeichtet, dass er ungläubig war, um Gottes Gebote verachtete und sich mit der Zauberei beschäftigte. Dieses wunderbare Wirken der Mutter Gottes hat den jungen Mann überzeugt sein Leben zu verändern und ein guter Christ zu werden.

Die Ikone hat von Gott auch die besondere Gnade die furchtbare Krankheit Krebs zu heilen. Wir kennen viele Fälle kürzlich geheilter Krebskranker, nachdem diese den Akathist oder Paraklesis der Mutter Gottes gelesen hatten.