Auf der Einladung des Metropoliten Serafim hat Vater Sabin Voda zusammen mit fünf Begleitern eine Kopie der Ikone der Mutter Gottes Pantanassa aus Alba-Iulia nach Deutschland mitgebracht. Die Ikone war in der rumänisch orthodoxen Hl. Nikolaus Kirchengemeinde zwischen 21-23 November.

Am Samstagabend wurde die Ikone der Pantanassa mit großer Freude von vielen Gläubigen empfangen. Während Hymnen zur Widmung der Gottesgebärerin und Glockenläuten ertönten wurde die Ikone in die Mitte der Kirche gesetzt. Die Nachtwache wurde mit dem Paraklesis der Mutter Gottes fortgesetzt. Am nächsten Tag wurde in der Gegenwart einer großen Anzahl von Gläubigen die Krankensalbung und die Heilige Liturgie gefeiert. Am Ende hielt Vater Sabin Voda ein Lehr Wort und erzählte die Geschichte der Ikone Pantanassa. Das Original befindet sich im Kloster Vatopedi auf dem Berg Athos und hat bereits zahlreiche Wunder gewirkt.

 

 

   

 

 

 

  

Diese Wunder wirkende Ikone der Gottesgebärerin  ist eine tragbare Holzikone aus dem siebzehnte Jahrhundert, die von der Gemeinde Avva Josef Vatopedinus aus Nea Skiti ins Vatopedi-Kloster gebracht wurde. Die Ikone befindet sich auf dem linken Ständer der großen Kirche. Der erste Beweis, dass diese Ikone eine besondere Gnade hat, war das folgende Erlebnis:

Eines Tages tritt ein junger Mann aus Zypern in der Kirche ein, um die Ikone zu sehen. Während er auf die Ikone zugeht, Avva Josef sieht plötzlich, dass das Gesicht der Mutter Gottes strahlt. Im gleichen Moment wirft eine unsichtbare Kraft den jungen Mann auf dem Boden.  Sobald er sich erholt hatte, hat er mit Tränen den Mönchen gebeichtet, dass er ungläubig war, um Gottes Gebote verachtete und sich mit der Zauberei beschäftigte. Dieses wunderbare Wirken der Mutter Gottes hat den jungen Mann überzeugt sein Leben zu verändern und ein guter Christ zu werden.

Die Ikone hat von Gott auch die besondere Gnade die furchtbare Krankheit Krebs zu heilen. Wir kennen viele Fälle kürzlich geheilter Krebskranker, nachdem diese den Akathist oder Paraklesis der Mutter Gottes gelesen hatten.

  

Im Rahmen seiner Sommerreise hat der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Staatssekretär Jo Dreiseitel in Begleitung vom Stadtrat Dr. Felix Schwenke heute die zwei Integrationspreisträger der Stadt Offenbach im Jahr 2015, die Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde e.V. und die Rumänische Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet, CROM, e.V. besucht und sich über die Arbeit der zwei Gemeinden vor Ort informiert. „Die Kirchengemeinde sowie die Kulturgemeinde unterstützen Neuzuwanderer aus Rumänien bei ihrem Ankommen und Einleben und geben ihnen Orientierungshilfen vor Ort“, lobte Dreiseitel.
Hervorragende Integrationsarbeit für Zuwanderer
Dr. Felix Schwenke, der auch Sozial und Integrationsdezernent der Stadt Offenbach ist, erinnert sich an die Begründung der Jury bei der Verleihung des Integrationspreises: „Die zwei Gemeinden haben hervorragende Integrationsarbeit für Zuwanderer geleistet, waren aktiv an der Schnittstelle zu Behörden, Institutionen und Bildungs- und Gesundheitssystem und somit eine große Unterstützung für die Kommune bei der Integration für die Zielgruppe der rumänischen Zuwanderer unterschiedlicher sozialer Schichten in Offenbach. Ihr Engagement bei der Lösung von komplexen Fragen in Zusammenhang mit der Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien ist beispiellos.“

 

Lange hat die Gemeinde darauf gewartet: Das rund 1000 Quadratmeter große Areal auf dem Waldfriedhof Oberrad ist das erste rumänisch-orthodoxe Grabfeld in Deutschland. Für den Pfarrer ist die neue Friedhofsfläche auch ein soziales Projekt.
Lange hat die Gemeinde darauf gewartet. Die rumänisch-orthodoxe Kirche hat nun eine Friedhofsfläche von der Stadt erhalten. Das rund 1000 Quadratmeter große Areal auf dem Waldfriedhof Oberrad ist das erste rumänisch-orthodoxe Grabfeld in Deutschland.
„Wir versuchen den Wünschen der Bürger Rechnung zu tragen. Alle Religionsangehörigen haben das Recht, auf kommunalen Friedhöfen bestattet zu werden“, sagte Harald Hildmann von der Friedhofsverwaltung bei der symbolischen Übergabe am Freitag. „Es ist erfreulich, wenn Menschen sich um Gräber kümmern möchten.“ Mit der schriftlichen Vereinbarung ist die Fläche für die rumänisch-orthodoxe Gemeinde reserviert worden. Dabei gelten gleiche Nutzungsrechte und Gebühren wie zuvor.

„Dieser Schritt kommt keinen Augenblick zu früh“, sagte der rumänisch-orthodoxe Pfarrer Stefan Anghel, der die Gemeinde seit 1997 leitet. Die Bestattungskultur befände sich in einer Krise. Durch die Friedhofsfläche hofft Anghel die orthodoxe Bestattungstradition aufrechtzuerhalten. Charakteristisch ist hierfür die Erdbestattung mit einem nach Westen ausgerichteten Kreuz. Der Blick des Verstorbenen zeigt dabei nach Osten.
Geweiht wurde die Fläche von Athenegoras Ziliaskopolos, Pfarrer der griechisch-orthodoxen Diözese für Deutschland. Dieser freute sich über die Entscheidung Anghels, die Fläche für rund 150 Grabplätze mit allen Orthodoxen zu teilen. „Wir bleiben zwar zuständig, aber wir möchten, dass alle Orthodoxen daran teilhaben, ob griechisch, russisch oder serbisch“, sagte Anghel.
Für den Pfarrer ist die neue Friedhofsfläche auch ein soziales Projekt, da Gemeindemitglieder Gräber pflegen könnten, wenn es keine Angehörigen mehr gebe. Rund 400 rumänische Familien zählt die Gemeinde, die im März den Integrationspreis der Stadt Offenbach erhalten hat, zu ihren Mitgliedern. In den kommenden Monaten soll ein orthodoxes Denkmal auf dem Platz entstehen.

   

„Wir machen unser Engagement für Offenbach sichtbar“ lautete das Motto des Tages der offenen Türen von vier Organisationen der Bevölkerung aus Rumänien und Bulgarien.
Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde St. Nikolaus e.V.
Sichtlich beeindruckt zeigte sich Stadrat Stefan Färber beim Betreten des Kirchensaals der Rumänischen Gemeinde in der Backstraße. Gemeinsam haben die Mitglieder der Gemeinde die Werkhalle einer ehemaligen Dachdeckerfirma mit prachtvollen Gemälden gestaltet. Die Gemeinde hatte das Gelände 2001 erworben, nachdem sie die Kapelle der Isenburger Schlosses nicht mehr nutzen konnten. Dort hatte sie über 20 Jahre Gottesdienst gefeiert. "Typisch Offenbach", meinte Färber, der die Veranstaltung in Vertretung von Stadtrat und Integrationsdezernent Dr. Felix Schwenke eröffnete, "dass sich vieles erst auf den zweiten Blick erschließt." Eine solche Pracht habe er in dem unscheinbaren Gebäude nicht vermutet. Andererseits kaum überraschend, schließlich habe er die Gemeinde bereits als überaus engagiert erlebt. Für ihre Arbeit, vor allem die Integration der rumänischen Zuwanderer unterschiedlicher sozialer Schichten in Offenbach, wurde die Gemeinde 2015 mit dem Integrationspreis der Stadt Offenbach ausgezeichnet.