Die Große Fastenzeit. Askese und Liturgie in der Orthodoxen Kirche

 

Die vorliegende Abhandlung „Die Große Fastenzeit“ von Protopresbyter Alexander Schmemann (*1921 in Tallinn/Estland, +1983 in New York), einem der bekannten orthodoxen Theologen, die in diesem Jahrhundert infolge der kommunistischen Machtergreifung in Russland im Westen gewirkt und auf vielfältige und kompetente Weise die Orthodoxie bekannt gemacht haben, führt direkt ins Herz ostkirchlicher Liturgie und Frömmigkeit. Sie führt nämlich in das liturgische Leben der vorösterlichen Zeit ein, welche bekanntlich der Vorbereitung auf das "Fest der Feste", die Kreuzigung und die Auferstehung des Herrn dient. Sie erläutert die Botschaft der reuevollen Umkehr, des intensiven Gebets und des geistigen und leiblichen Fastens, wie diese in den Hymnen und die liturgische Tradition der Kirche im Laufe der Jahrhunderte Eingang gefunden haben. Danach verhilft sie den orthodoxen Christen zu einem tieferen Verstehen und bewussteren Erleben dieser Zeit und vermittelt gleichzeitig auch dem Nichtorthodoxen einige wichtige Aspekte christlichen Lebens schlechthin. (aus dem Vorwort von Theodor Nikolaou)

Das Buch befindet sich in unserer Gemeindebibliothek und kann mithilfe eines Benutzerkontos ausgeliehen werden

Sonntag, den 17 Dezember, um 17.00 Uhr wird die Vesper auf Deutsch gefeiert. Nach der Vesper folgt eine Diskussionsrunde mit Vater Stefan. Eingeladen sind alle deutschsprachigen Familien.

  

Gott hinter Gittern. Mein Weg vom Straftäter zum Ikonenmaler

 

Ein außergewöhnliches Buch! Es läßt das Geschick eines Menschen miterleben, dem die Tiefen von Schuld, Frust und Resignation ebensowenig fremd sind wie die aus eigener Hilflosigkeit geführte Umkehr zu Gott und zu Menschen, die Kraft des Gebetes und die Erleichterung, die ein erneuertes Leben schenkt. Gnade wird greifbar, geradezu ablesbar.

Denn die Schilderung des Lebens ist durchwoben durch das Mühen, Ikonen zu malen: zunächst, um die freie Zeit sinnvoll zu nutzen, um interessante Techniken zu lernen, um im Gefängnisalltag nicht zu versumpfen, dann aber allmählich in der Erkenntnis, dass Ikonenmalerei ein heiliges Handwerk ist, dass ohne Gebet und religiöses Leben die eigentliche Dimension nicht freigibt, Heiliges zu vergegenwärtigen. Ikonen sind sichtbare Verkündigung. Mit den beharrlichen Versuchen der Malerei, oft erschwert durch die Erfahrung eigener Unfähigkeit, steigerte sich langsam das Gebet im ständigen Ringen mit Gott. Der Weg mit Gott führt von Station zu Station. Jede ist wertvoll, aber noch nicht das Ziel. Wer sich jedoch auf den Weg macht, dessen Leben ist auf Hoffnung gestellt: Gott führt zum Ziel, wenn ein Mensch sich ihm nicht verweigert. Denn Gott bleibt seinem Heilswillen treu. Er übt Nachsicht und Erbarmen.

Das Buch schenkt Ermutigung, den Umkehrruf Jesu Christi zu hören und den Weg geistlicher Erneuerung trotz mancherlei Schwierigkeiten zu gehen. Es ist ein Weg in die Freiheit. Weder Gitter noch andere Hindernisse halten die rettende Gegenwart Gottes auf.

(aus dem Vorwort von Weihbischof Josef G. Plöger)

Das Buch befindet sich in unserer Gemeindebibliothek und kann mithilfe eines Benutzerkontos ausgeliehen werden.